FAQ Sockelrestaurierung bei Altbauten

“Machen Sie dann später noch was drauf, um den Stein zu schützen?” 


– Wenn es irgendwie gehr, lassen wir Sandsteinsockel so unbehandelt wie möglich.
Das ist nicht nur eine Frage der Optik: Der rohe Sandstein ist so ziemlich beste Material, den man sich für den Sockelbereich wünschen kann: Nimmt er doch Feuchtigkeit auf, und gibt sie nach außen ab.

, FAQ   Sockelrestaurierung bei Altbauten, der Formenpark - Bildhauerei

Bei starker Feuchtigkeitsbelastung kann es zu Algen- und Moosbewuchs oder zu Ausblühungen kommen. Im Winter beseht Gefahr, dass Frostsprengung den Stein beschädigt. Der richtige Weg ist dann, der Feuchtigkeit entgegen zu wirken. Etwa durch eine passende Entwässerung. Wichtig ist es auch, einen Fugenmörtel zu wählen, der wasserdurchlässig ist. Wir verarbeiten meistens Kalk-Trass-Mörtel.
Ist der Sockel mit einer Wassersperre wie Zementputz überzogen, kann das Entfernen wahre Wunder bewirken: Feuchtigkeit, die durch die Kapillarwirkung vielleicht bis in die Wohnräume zieht, kann dann abtrocknen. Wir hatten schon Kundschaft, die sich dadurch eine Drainage sparen konnten.

, FAQ   Sockelrestaurierung bei Altbauten, der Formenpark - Bildhauerei

Tipp: kalkulieren Sie bei starker Durchnässung des Sockels genügend Zeit ein, in der Sie die Fugen offen lassen. Es kann manchmal mehrere Monate dauern, bis das Mauerwerk getrocknet ist. Offene Fugen unterstützen dabei.

, FAQ   Sockelrestaurierung bei Altbauten, der Formenpark - Bildhauerei

„Der Stein unterm Putz ist bestimmt viel zu kaputt, um wieder schön zu machen“

– Um festzustellen, wie der Sockel unter dem Putz aussieht, legen wir in der Regel eine Musterfläche an. Genau weiß man natürlich erst was Sache ist, wenn der gesamte Putz entfernt ist. Aber den ungefähren Zustand kann man meisten schon vorher abschätzen.



Schreibe einen Kommentar