Napoleonskreuz in Niedersaubach

 

 

 

Napoleonskreuz 

Antoniuskapelle in Niedersaubach

 

Zu erkennen war nicht mehr so viel von dem Ehrendenkmal aus dem frühen 19. Jahrhundert. Ein versierter Heimatkundler aus dem Ort hatte schon eine Reihe von Schriftzeichen darauf vermutet, die sich aber im Nachhinein als Spuren herausstellten die der Krieg an dem Denkmal hinterlassen hatte. Bevor wir nun in unserer Verzweiflung anfangen wollten, unserer Fantasie freien Lauf zu lassen, kam dann doch die rettende Idee: Bei unseren Arbeiten auf einem Friedhof hier in der Gegend ist uns ein Denkmal ins Auge gefallen, das in der Außenform dem Napoleonkreuz gleicht. Es könnte also durchaus sein, dass es weitere ähnliche Kreuze aus dieser Zeit gab. 

 

weitere Fotos

 
Wir stellten ein Foto bei Facebook ein, und baten unser Netzwerk um mithilfe. Innerhalb einer halben Stunde hatten wir einige Fotos von ähnlichen Kreuzen, anhand derer wir das Kreuz rekonstuieren konnten.
Dann musste es eigentlich nur noch schnell gehauen werden 😉

 

Das Kreuz aus dem Jahre 1813 wurde nach den der Befreiung von Napoleons Besatzung errichtet als Ehrendenkmal für die gefallenen Soldaten. Bei seiner Restaurierung wurde es nun als Zeichen für den Frieden zum ´Mahnmal´ umbenannt.

Mittlerweile steht das Kreuz wieder auf seinem Platz an der wunderbaren Antoniuskapelle.

Beiträge zur Limbacher Geschichte

Skulptur, Sandstein, historischer Grabstein, Grabsäule, Grabsäule mit Rosenornament, Saarland

Gerd Imbsweiler 3.2.2010_Faber Verlag_Beiträge zur Limbacher Geschichte – in loser Folge (40)

Friedhöfe: Steinerne Zeugnisse dörflicher Geschichte – Plädoyer für einen angemessenen Umgang

Wir, Walter Klein und der Chronist, haben als interessierte Bürger kürzlich dem aufgelassenen Friedhof hinter der prot. Kirche und dem noch benutzten im Wäldchen einen Besuch abgestattet. Wir haben Heinz Grub als Ortsvorsteher und den Bildhauer und Dipl.-Designer Ralf Jenewein als Fachmann hinzugebeten.
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