Ajami – traditionelle syrische Dekormalerei 

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Ajami – traditionelle syrische Dekormalerei 

Der Begriff Ajami bezeichnet zugleich die für Damaskus typische Spezialform der Orientalischen Dekor – Malerei für Möbel und Innenraum-Gestaltung, wie auch den alten kunsthandwerklichen Beruf. Was Ajami von anderen Techniken der orientalischen Ornamentik unterscheidet ist der dreidimensionale Aufbau mit einer speziellen Paste aus verschiedenen natürlichen Materialien.

Der Ajami lernt seine Kunstfertigkeit einige Jahre bei einem Meister, und wechselt üblicher Weise einige male den Betrieb, um sich weiter zu bilden. So hat auch Hany Ya die orientalische Ornamentik für verschiedene Betriebe ausgeführt, und seine eigene Arbeitsweise ausgefeilt, bevor er seine eigene Werkstatt in Damaskus gründete.

Napoleonskreuz in Niedersaubach

 

 

 

Napoleonskreuz 

Antoniuskapelle in Niedersaubach

 

Zu erkennen war nicht mehr so viel von dem Ehrendenkmal aus dem frühen 19. Jahrhundert. Ein versierter Heimatkundler aus dem Ort hatte schon eine Reihe von Schriftzeichen darauf vermutet, die sich aber im Nachhinein als Spuren herausstellten die der Krieg an dem Denkmal hinterlassen hatte. Bevor wir nun in unserer Verzweiflung anfangen wollten, unserer Fantasie freien Lauf zu lassen, kam dann doch die rettende Idee: Bei unseren Arbeiten auf einem Friedhof hier in der Gegend ist uns ein Denkmal ins Auge gefallen, das in der Außenform dem Napoleonkreuz gleicht. Es könnte also durchaus sein, dass es weitere ähnliche Kreuze aus dieser Zeit gab. 

 

weitere Fotos

 
Wir stellten ein Foto bei Facebook ein, und baten unser Netzwerk um mithilfe. Innerhalb einer halben Stunde hatten wir einige Fotos von ähnlichen Kreuzen, anhand derer wir das Kreuz rekonstuieren konnten.
Dann musste es eigentlich nur noch schnell gehauen werden 😉

 

Das Kreuz aus dem Jahre 1813 wurde nach den der Befreiung von Napoleons Besatzung errichtet als Ehrendenkmal für die gefallenen Soldaten. Bei seiner Restaurierung wurde es nun als Zeichen für den Frieden zum ´Mahnmal´ umbenannt.

Mittlerweile steht das Kreuz wieder auf seinem Platz an der wunderbaren Antoniuskapelle.