Beiträge zur Limbacher Geschichte

Beitrag von Gerd Imbsweiler über die Aussagekraft von Grab-Denkmälern
Die wenigen noch vorhandenen sollten erhalten und, soweit notwendig, restauriert werden: Sind sie doch, wenn man sie zu interpretieren versteht, Stein gewordene Geschichte: Sie lassen das Limbach des 19. Jahrhunderts wiederaufleben, sie erinnern an Menschen unseres Ortes, die ehemals eine prägende Rolle gespielt haben; ihre teilweise repräsentativen Grabmale zeugen von deren Selbstbewusstsein und Wohlstand – ein Wohlstand, der noch nicht von der Industrie und Dienstleistungsberufen herrührte, sondern auf der Landwirtschaft und dem selbständigen Handwerkertum beruhte; auch Stil, Dekor und Material haben sich im Vergleich zu heute gewandelt, was nicht verwunderlich ist: Geschmack, Mode und Kunstauffassung sind ständig im Fluss, gehen mit der Zeit, deren Widerspiegelung sie sind.
Inwieweit lassen sich unsere Thesen bestätigen, wenn wir uns folgende Grabmäler näher anschauen?
Bei zwei Grabmälern zerbröselt der Sandstein zusehends, trotz dieser Beschädigung sind es Arbeiten, deren hohe handwerklich-künstlerische Qualität augenscheinlich ist.