Presse
Astrid am 19. Februar 2011
Ausstellung und Künstlersymposium “Lebensart” auf der “Welt der Familie” in Saarbrücken
Die “Republic Lorraine” informiert… zum Artikel
FOIRE exposition de sarrbruck Les artistes sont à pied d’œuvre
A Sarrebruck, la foire-exposition Univers de la famille reste fidèle à une tradition : organiser un symposium en plein cœur de la manifestation. Neuf artistes travaillent dans l’espace Art de vivre, du hall 7, transformé en galerie.

Presseberichte über die Restaurierung der historischen Grabmale auf dem Limbacher Friedhof
Saarbrücker Zeitung, Beitrag vom: 18.08.2011, 21:09 Von SZ-Mitarbeiter Thorsten Wolf
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Großes Interesse an den restaurierten Gräbern
„Die Ur-Webers kommen aus Limbach“, meinte Karlsberg-Chef Richard Weber bei der Vorstellung der restaurierten Gräber auf dem Limbacher Friedhof. Viel Lob gab’s für den Initiator, Ortsvorsteher Heinz Grub.
Von SZ-Mitarbeiter Thorsten Wolf
Limbach. Der alte Friedhof hinter der Limbacher Elisabeth-Kirche hat ein in Teilen neues Gesicht. Nachdem in den vergangenen Monaten die verbliebenen Grabsteine des ehemaligen Grabfeldes mit großem Aufwand restauriert wurden (wir berichteten), stellte Limbachs Ortsvorsteher Heinz Grub, treibende Kraft hinter diesem ambitionierten Projekt, am Dienstag das neue Ensemble der Öffentlichkeit vor. Neben den wunderbar aufgearbeiteten Grabsteinen dabei wohl die größte Überraschung: die große Resonanz, nicht nur aus der Bevölkerung, sondern auch aus den unterschiedlichsten politischen und gesellschaftlichen Gremien. So fanden sich in den Reihen derer, die an der Vorstellung teilnahmen, auch Landrat Clemens Lindemann, Kreisdenkmalpfleger Bernhard Becker, Kirkels Bürgermeister Frank John, der KSK-Vorstandsvorsitzende Gunar Feth oder auch Karlsberg-Chef Richard Weber. Und alle hatten sie einen guten Grund, das gute Ende einer guten Geschichte zu erleben.
Das galt nicht zuletzt für Weber, wurde ein Teil seiner Familie doch auf dem alten Limbacher Friedhof beigesetzt. Davon zeugt das größte noch erhaltene und nun wunderbar restaurierte Familien-Grabdenkmal der Limbacher Webers, beginnend mit Christian Friedrich Weber, dem Urahn des später in Altstadt geborenen Karlsberggründers Christian Weber. Der heutige Karlsberg-Chef Richard Weber: „Mir wird warm ums Herz, wenn ich sehe, wie viele Menschen heute erfahren, wo die Familie Weber herkommt.
Ab heute weiß es jeder: Die Ur-Webers kommen aus Limbach.“
In seiner Begrüßung dankte Heinz Grub all denen, die sich für den Erhalt der historisch bedeutsamen Grabsteine verdient gemacht hatten. Und auch hier hatte Richard Weber seinen Platz, beteiligte er sich doch in erheblichem Maße an den Sanierungs-Gesamtkosten von 26.000 Euro. Nicht unerwähnt ließ Grub vor allem aber auch die Arbeiten der beiden beteiligten Steinmetze und Bildhauer, Ralf Jennewein und Holger Kopp von Framaco Kopp samt dessen Team, die „hervorragende Arbeit“ geleistet hätten.
Landrat Clemens Lindemann betonte in seinem Grußwort die hohe Bedeutung, die der Erhalt alter Grabmale für die Identifikation einer Kulturgesellschaft habe. „Wir haben auf alten Friedhöfen immer dafür gekämpft, dass sie nicht vollständig neu organisiert, neu belegt werden, dass alte Grabsteine nicht verschwinden. Denn gerade die sind ein Zeugnis unserer Geschichte.’’ So hätte man seitens des Kreises entsprechend positiv auf Grub und dessen Anfrage nach Sponsoren reagiert. „Ich kann Heinz Grub für dieses Werk nur loben.“ Sichtlich begeistert vom Geleisteten kündigte Lindemann zusammen mit Gunar Feth auch noch die Aufstellung von Sitzbänken vor den Grabsteinen an.
Nach einem weiteren Grußwort von Pfarrerin Christiane Härtel, der „Hausherrin“ des alten Friedhofs, erläuterte dann Roland Paul vom Institut für Pfälzische Geschichte in Kaiserslautern die Geschichte des Webergrabes, sowohl in einem kurzen Vortrag, als auch am Grabmal selber. Und um die Bedeutung der Arbeit zu würdigen, zitierte er auch Heinrich Heine: „Jeder Mensch ist schon eine Welt, die mit ihm geboren wird und mit ihm stirbt. Unter jedem Grabstein liegt eine Weltgeschichte.“
Beitrag vom: 18.08.2011, 21:09
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Ein Beispiel für ein historisches Grabmal in Limbach ist die letzte Ruhestätte der Familie Weber. Unser Gastautor Gerd Imbsweiler hat sich nicht nur mit den historischen Grabmälern beschäftigt, sondern auch mit der Geschichte der Familie. In dieser zweiten Folge geht es um den Unternehmer Christian Weber, der den Grundstein zur heutigen Karlsberg-Brauerei legte… (Auszug)
Grabdenkmäler, steinerne Zeugen
von Gerd Imsweiler, Saarbrücker Zeitung, 24.3.11 zum Artikel
Ein Beispiel für ein historisches Grabmal in Limbach ist die letzte Ruhestätte der Familie Weber. Eine Würdigung der bedeutendsten Familienmitglieder, des Homburgers Christian Weber und des Limbachers Wilhelm Weber. Unser Gastautor Gerd Imbsweiler hat sich mit den historischen Grabmälern beschäftigt… (Auszug)
Friedhofs-Satzung sorgt für mehr Gleichheit
Grabdenkmäler, steinerne Zeugen
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Ein Beispiel für ein historisches Grabmal in Limbach ist die letzte Ruhestätte der Familie Weber. Eine Würdigung der bedeutendsten Familienmitglieder, des Homburgers Christian Weber und des Limbachers Wilhelm Weber. Unser Gastautor Gerd Imbsweiler hat sich mit den historischen Grabmälern beschäftigt.
Friedhöfe: Spiegelbild der Gemeinde
In Limbach sollen Spuren der Vergangenheit erhalten werden
Zwei Grabmäler sind jetzt auf dem Friedhof in Limbach aufwendig restauriert und der Öffentlichkeit vorgestellt worden. Sie sollen keine Einzelfälle bleiben. Die Restaurierung wurde durch Spenden möglich.
Von SZ-Mitarbeiter Thorsten Wolf
Limbach. Friedhöfe haben unstrittig eine Bedeutung für die Identifikation einer Kommune, weit über ihre Funktion als Begräbnisstätte hinaus. Friedhöfe sind zeitgeschichtliche Zonen, die viel über das Vergangene erzählen. Doch es gilt, die Spuren eben dieser Vergangenheit zu erhalten, zu konservieren, um nachfolgenden Generationen die Möglichkeit zu geben, aus dem Gestern eine Richtung für das Morgen zu erkennen. So bekommt das, was sich vor einigen Tagen auf dem “neuen” Limbacher Friedhof zugetragen hat, eine durchaus weit reichende Bedeutung: Limbachs Ortsvorsteher Heinz Grub stellte in einer kleinen Feierstunde zwei aufwendig restaurierte Grabdenkmäler vor, die in den zurückliegenden Monaten mit Spendenmittel saniert worden waren.
Vor dem eigentlichen Festakt in der Leichenhalle des Friedhofs ordnete Bernhard Becker, oberster Denkmalschützer der saarpfälzischen Kreisverwaltung, die Überarbeitung der beiden Grabmäler hoch ein. “Es ist in der Tat gut, dass so etwas gemacht wird. Denn solche alten Grabsteine sind weitgehend von unseren Friedhöfen verschwunden, nur noch wenige sind übrig geblieben. Und von diesem Standpunkt aus ist es wirklich eine vorbildliche Aktion, dass diese beiden alten Grabsteine nicht nur erhalten, sondern auch restauriert worden sind und auch einen ansprechenden Platz gefunden haben.”
Gefragt, welchen Stellenwert historische Grabsteine innerhalb der Riege von Baudenkmälern haben, sagte Becker: “Insgesamt spielen sie eine einfache Rolle, geben aber Einblick in die Trauerkultur vergangener Zeiten. Und ich denke, sie sind wichtig, wenn es um die heutige Gestaltung von Friedhöfen und die Grablegung geht.” Kann man etwas lernen? “Sie können dazu anregen, sich über die heutige Gestaltung von Grabmälern Gedanken zu machen.”
Ortsvorsteher Heinz Grub nutzte die offizielle Vorstellung dazu, sich bei Spendern und Sponsoren zu bedanken und den nun beendeten ersten Schritt in Sachen historischer Grabmalpflege auf dem neuen und dem alten Limbacher Friedhof in einen größeren Kontext zu setzen. “Friedhöfe sind das Spiegelbild einer Gemeinde. Und so, wie es auf einem Friedhof aussieht, so sieht es auch in einer Gemeinde aus, in ihrem Zusammenleben.” Grub bewertete die Sanierung der beiden Grabmäler auf dem aktiven Limbacher Friedhof als Auftakt zu weiteren Arbeiten, dann weitergehend auf dem alten Friedhof an der Elisabeth-Kirche (wir berichteten). Dort sollen in der Zukunft die noch vorhandenen alten Grabmäler ebenfalls überarbeitet werden, dann auch mit Unterstützung von Karlsberg-Chef Richard Weber – ein Grabmal der Familie Weber ist dort heute noch zu sehen.
Heimatkundler Walter Klein, der zusammen mit dem früheren Limbacher Ortsvorsteher Gerd Imbsweiler den Anstoß zur Aufarbeitung Limbacher Grabmalhistorie gegeben hatte, formulierte den Anspruch des Unterfangens, bislang handwerklich umgesetzt von den Bildhauern Ralf Jennewein und Astrid Hilt, vor zahlreichen Gästen mit einem Zitat des deutschen Theologen Fulbert Steffensky so: “Heimat ist dort, wo wir die Namen der Toten kennen.”
Beitrag vom: 04.01.2011, 00:15
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