Presse über Ralf Jenewein
Astrid am 18. Dezember 2009
„Handgemenge“ in der Deutschherrnkapelle
Saarbrücken. Am dritten Dezemberwochenende findet in Saarbrücken wieder die Ausstellung für Kunst und Kunsthandwerk „Handgemenge“ statt. Acht Kunsthandwerker und Künstler stellen am 17. und 18. Dezember (Samstag und Sonntag) jeweils von 10 bis 22 Uhr in der Deutschherrnkapelle in der Moltkestraße in Alt-Saarbrücken ihre neuesten Arbeiten aus. Die Künstlerinnen und Künstler sind während der ganzen Zeit anwesend. Alle ausgestellten Werke sind Unikate; nach der Ausstellung können sie auch gekauft werden.
Dieses Jahr stürzen sich Axel Fuhrmann-Kornbrust (Fotografie), Gabi Wagner (Radierungen), Ralf Jenewein (Bildhauerei), Ruth Moser (Goldschmiedearbeiten), Karl Heinz Hass (Malerei), Martin Steinert (Glas und Leuchten), Kornelia Landau (Goldschmiedearbeiten) und Alban Dörr (Malerei) ins „Handgemenge“. red
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Ausstellung im StudentenwohnheimHomburg (red). Im Studentenwohnheim, Oskar-Orth-Straße 11a, wird am heutigen 1. Februar, 20 Uhr, eine Ausstellung eröffnet. Die gezeigten Werke, die bis 31. Oktober dieses Jahres im Homburger Studentenwohnheim zu sehen sein werden, werden im Rahmen der Reihe ”Studenten für Studenten” einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Es handelt sich bei dieser Ausstellung um ein Projekt der Hochschule der bildenden Künste Saar in Zusammenarbeit mit dem Studentenwohnheim der Medizinischen Fakultät der Universität des Saarlandes unter Leitung von Professor Jo Enzweiler. An dem Projekt sind als ausstellende Künstler beteiligt: Thomas Augustin, Andrea Gercke-Reinsch, Suzanne Schön-Basten und Ralf Jenewein. |
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Blumengarten wird zum KünstleratelierElf Teilnehmer gestalten Steine bei einem Bildhauer-WorkshopHauptsächlich für ihren Garten sind die Kunstwerke der Teilnehmer beim Steinbildhauer-Workshop im Bexbacher Blumengarten bestimmt. Unter Leitung von Ralf Jenewein entstanden verschiedene Skulpturen.Bexbach. Ganz im Zeichen der Steinbildhauerkunst stand am vergangenen Wochenende der Bexbacher Blumengarten. Unter der künstlerischen Leitung von Bildhauer und Diplomdesigner Ralf Jenewein bearbeiteten die zehn Teilnehmerinnen und ein Teilnehmer im Rahmen eines Workshops auf der großen Wiese vor der Jugendverkehrsschule unter freiem Himmel ihre Sandsteine (wir berichteten). Durch das stetige Hämmern und Klopfen mit Fäustel, Spitzeisen, Knüpfel und Zahneisen entstanden auf diese Weise kunstvolle Objekte und Skulpturen. Interessierte Spaziergänger und Besucher, die in dieser spätsommerlichen Parklandschaft unterwegs waren, wurden angelockt. Sie nutzten die Gelegenheit, in dem zu einem kleinen Künstleratelier umfunktionierten Blumengarten den Steinbildhauern über die Schulter zu schauen und zu beobachten, wie diese sich mit ihrem Lieblingsmaterial, dem Sandstein, auseinandersetzten. Er sehe sich lediglich als „Tippgeber, der den Teilnehmern bei Problemen hilft oder das eine oder andere Werkzeug zur Verfügung stellt“, erklärte Jenewein. Bereits zum fünften Mal nimmt Gisela Hittinger an einem Steinbildhauer-Workshop teil. „Da kann man sich so richtig schön auspowern“, meinte sie. „Die Steinarbeiten finden alle Platz in meinem urwüchsigen Garten“, fügte sie hinzu. Ihre Motive sind Schnecken, eine aufgehende Sonne oder verschiedene Tierformen. Sie lasse sich durch das freie Schaffen in der Gemeinschaft und in der freien Natur inspirieren, erzählt Silvia Weichel aus Hangard. Bei ihrer ersten Teilnahme habe ihr das schöne Ambiente im Blumengarten so gut gefallen, dass sie sich wieder angemeldet habe. „Es ist schön und macht Spaß, mit Gleichgesinnten zusammen zu arbeiten und dabei von ihnen noch etwas zu lernen“, betonte Weichel. Sie fertigte im Blumengarten ein etwas größeres Relief mit einer Menschengruppe an, das in ihrem Garten einen schönen Platz finden soll. Einziger Mann unter den zehn Teilnehmerinnen des Bildhauersymposiums war Erich Morlo aus St. Ingbert. Er beschäftigt sich seit mehr als zehn Jahren mit der Steinbildhauerei. „Mich interessierte schon immer die Geologie und die Unbeugsamkeit des Materials Stein“, erzählte Morlo. Wegen des vielfältigen Musters und der unterschiedlichen Farbgebung arbeite er lieber mit Stein als mit Holz. Bei seiner dritten Teilnahme war er dabei, eine Vogeltränke mit Frosch-Motiv zu meißeln. „Das fertige ich auf Wunsch für einen runden Geburtstag an“, erklärte er. Zum zweiten Mal machte Gisela Donsch mit, die aus einem Sandstein einen Hahn herausmeißelte. „Fun und Freude“ stehen im Vordergrund, erzählte die Homburgerin. re „Da kann man sich so richtig schön auspowern.“ Gisela Hittinger
BildunterschriftErich Morlo aus St. Ingbert beschäftigt sich schon seit mehr als zehn Jahren mit der Steinbildhauerei. Foto: Bernhard Reichhart |
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