Bergmannskuh
Astrid am 17. Februar 2010
“des Bergmanns Kuh ist die Geiß” hat man früher gesagt, und damit das Konzept der Industrielaisierung am Anfang des vergangenen Jahrhunderts beschrieben: Ein Häuschen für ein Ehepaar mit zwei Kindern, Garten und Kleintierhaltung sollte die Macht der Großfamilie brechen. Die “Bergmannskuh” auf ihrem Ytonsockel soll gleichsam eine nostalgische und kritische Sichtweise auf den Bergbau anregen, der allzu lange als Allheilmittel für die Wirtschaft und gegen die Arbeitslosigkeit an der Saar angepriesen wurde wie ein goldenes Kalb. – Wohingegen man wirklich lohnintensieve Wirtschaftszweige veröden lies – bzw. immernoch lässt.
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