Kleine Wächterin – Skulptur aus Roteiche

  1. die Idee
  2. Gedanken dazu: eine gerechtere Welt ist möglich
  3. die Veränderungen im Laufe der Zeit

die Idee
Text aus dem Jahr 2009

Die Idee für diese Holzskulptur hatte ich auf einer Reise in die Toskana, bei der ich eine naturmystische Erfahrung machen durfte.

Der Ihner Bach – dort bin ich aufgewachsen. Bis Cattenom sind es keine 30km Luftlinie

Thema der Skulptur ist ein Mädchen, dass um seine Heimat kämpft. Ich lebe mit meiner Familie in unmittelbarer Nähe zu Cattenom, und damit mit einem ständigen, unkalkulierbarem Risiko für unsere Gesundheit.

Das Mädchen steht als Hüterin für die Zukunft einer übergroßen Macht entgegen: der Macht der unfassbaren Summen, die sich Tag für Tag mit diesem Kraftwerk verdienen lassen, also der Kraft der Konzentration des Geldes.

Gedanken dazu:
eine gerechtere Welt ist möglich 

Kleinere Kraftwerke bedeuten mehr Arbeit für Menschen, verteiltes Risiko, neue, innovative Möglichkeiten, aber vor Allem die Verteilung dieser Unsummen, und der enormen Macht, die damit verbunden ist, auf eine große Anzahl Menschen.
Diese große Anzahl an Menschen kann zu einer ausgleichenden Gegenmacht werden, wenn sie sich nicht mehr betrügen lässt durch einen scheinbar günstigeren Energiepreis, der aus lobbyistischen Gründen mit unfassbaren Summen an Steuergeldern teuer subventioniert wird.
Gerade klimafreundliche Kleinkraftwerke sind für unsere Zukunft wichtig.

die Veränderungen im Laufe der Zeit

Wie die Vision von klimafreundlicher Energiegewinnung, die niemandens Heimat bedroht, ist auch diese Holzskulptur im Laufe der Jahre gealtert.
inzwischen stelle ich sie nur noch selten im Außenbereich aus.

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