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Pressespiegel SZ: Gänseweiher im Bauernwald

Waldklassenzimmer:

Kunst und Kultur im Bauernwald

19. Oktober 2017

Der malerische Gänseweiher im Bauernwald hat nun als Standort eines neuen Waldklassenzimmers eine weitere Aufwertung erhalten – als Teil des Gemeinschaftsprojets „Kunst und Kultur im Wald“ unter dem Dach des Programms „Kultur Plus im Saarpfalz-Kreis“. Foto: Thorsten Wolf

Niederbexbach Mit einem Waldklassenzimmer haben ehrenamtliche Helfer jetzt den Gänseweiher bei Niederbexbach aufgewertet.

Von: Thorsten Wolf

Wer kennt es nicht, das Stichwort „Viele Köche verderben den Brei!“ Gemeint ist natürlich, dass so manches daneben geht, wenn sich gar allzu viele drum kümmern. Doch bekanntermaßen wird jede Regel ja durch eine Ausnahme bestätigt – und die kann man seit gestern ganz offiziell im Niederbexbacher Bauernwald und dort ganz genau am Gänseweiher bestaunen. Dort gibt es unmittelbar am kleinen Gewässer ein Waldklassenzimmer mit einigen Schautafeln zur Flora und Fauna der Region. Verantwortlich sind dafür gleich eine ganze Vielzahl von Projektbeteiligten und Förderern, die gemeinsam unter dem Dach von „Kultur Plus im Saarpfalz-Kreis“ einen Ort für „Kunst und Kultur im Wald“, so der Projekttitel, geschaffen haben.

Unmittelbar beteiligt waren der Stadt-Kulturverband der Stadt Bexbach mit dessen Vorsitzenden Norbert von Blohn und Geschäftsführerin Claudia Stein, die Dorfgemeinschaft Niederbexbach mit Ortsvorsteher Arnulf Fricker und Stadtrat Gerald Wagner als Initiator des Waldklassenzimmers sowie die Freie Waldorfschule Bexbach. Als Förderer engagierte sich die Kulturstiftung des Bundes mit ihrer Initiative „Trafo – Modelle für Kultur im Wandel“, die Kreisverwaltung des Saarpfalz-Kreises, die Stadt Bexbach, der Nabu, der Verein Saar-Pfalz-Kultur und die Volks- und Raiffeisenbank Saarpfalz. Und auch das saarländische Sozialministerium trug einen finanziellen Anteil.

Wie beschrieben: Da waren in der Tat jede Menge Köche am Werk. Doch heraus gekommen ist kein missratener Brei, sondern ein Plätzchen mitten im Wald, das nun Jung und Alt einen besonderen Ort der Naherholung bieten soll und zudem der Waldorfschule, aber auch anderen Schulen und Kitas, als Ziel und Schauplatz für naturnahen Unterricht und Raum für kreative Projekte dienen wird. Grundsätzlich sollen über alle Altersgrenzen hinweg alle am Ergebnis der gemeinschaftlichen Anstrengungen teilhaben können – so sehen es die Ziele des Projektes vor. Den Auftakt hin zum nun im Umfeld neu gestalteten und um ein Waldklassenzimmer aufgewerteten Gänseweiher machte eine Projektwoche der Klasse Sieben der Waldorfschule im Februar diesen Jahres. Unter dem Titel „Forst- und Land-Art-Woche“ unternahmen die Schülerinnen und Schüler Pflegemaßnahmen im Bauernwald am Gänseweiher, der Wald wurde als sozialer Organismus erforscht, nahezu zeitgleich mit der Betrachtung des Waldes als Wirtschaftsgut entstanden auch Kunstprojekte, so genannte „Land-Art“. In der Folge wurde der Gänseweiher und der umgebende noch mehrfach Schauplatz von Projekten und Exkursionen der Waldorfschule, der eigentliche Teich wurde erkundet, unter der Projektleitung der Bildhauerin Astrid Hilt entstanden die „Steine am Wasser“, schließlich dann auch das Waldklassenzimmer, bei dessen praktischer Verwirklichung sich gerade der Stadtrat und Niederbexbacher Gerald Wagner hervortat. <div id=“mobilebanner_lazy_2″></div><script>(function() { var init = function init() { if (!window.park || !window.park.googlePublisherTag || !window.park.googlePublisherTag.isReady || !window.park.googlePublisherTag.isReady() || !window.park.googlePublisherTag.initAndDisplaySlot) { window.setTimeout(init, 100); return; } window.setTimeout(function() { window.park.googlePublisherTag.initAndDisplaySlot(„mobilebanner_lazy_2“); }, 100); }; init();})();</script> <div id=“contentad_lazy“></div><script>(function() { var init = function init() { if (!window.park || !window.park.googlePublisherTag || !window.park.googlePublisherTag.isReady || !window.park.googlePublisherTag.isReady() || !window.park.googlePublisherTag.initAndDisplaySlot) { window.setTimeout(init, 100); return; } window.setTimeout(function() { window.park.googlePublisherTag.initAndDisplaySlot(„contentad_lazy“); }, 100); }; init();})();</script>

So galt auch ihm gestern, anlässlich der Abschluss-Veranstaltung des Großprojektes, der Dank derer, die vor Kindern der Walddorfschule und Bürger aus Niederbexbach auf die vergangenen Monate zurückblickten, allen voran Bexbachs Bürgermeister Thomas Leis. „Der Bauernwald ist ein geschätztes Natur-Naherholungsgebiet und für viele Bexbacher ein Ausflugsziel.“ Dieser Ort habe nun mit dem Projekt „Kunst und Kultur im Wald“ eine zusätzliche Aufwertung erfahren. Dass dies möglich gewesen sei, darauf wies Leis hin, habe seinen Ursprung vor allem auch der Initiative des früheren Bundestags- und heutigen Landtagsabgeordneten Alexander Funk, dem es in seiner Berliner Zeit gelungen sei, den Saarpfalz-Kreis als Modellregion für die Bundes-Initiative „Transformation“ auszuweisen.

Funk selbst, er sprach ebenso wie Sozial-Staatssekretär Stephan Kolling ein Grußwort, erinnerte noch einmal an das Ziel des Projektes „Kultur Plus im Saarpfalz-Kreis“, das darin bestehe „verschiedene kulturelle Akteure an einen Tisch zu bringen und neue Kooperationsformen auszuprobieren“. So gelte es, vor dem Hintergrund des demographischen Wandels und der knappen Kassen in den Kommunen Wege zu finden, neue Ideen und neue Wege in der Festigung und Erweiterung des kulturellen Angebotes, von Vereinen bis zur Volkshochschule, zu finden. „Deswegen freut es mich, dass bei einem dieser runden Tische die Idee dieses Waldklassenzimmers geboren wurde.“

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Astrid Hilt Ausstellungen presse Spannung und Harmonie

Pressespiegel Spannung und Harmonie



Artikel vom 8.3.2018
https://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/saar-pfalz-kreis/homburg/ein-mix-aus-spannungen-und-harmonien_aid-7835529

(red) Bei sehr gutem Besuch wurde am Montagabend in der Galerie des Kulturzentrums Saalbaus in Homburg die erste dort angesiedelte Einzelausstellung der Künstlerin Astrid Hilt unter dem Titel „Spannung und Harmonie“ eröffnet. Die Ausstellung mit einer interessanten Mischung aus einigen Zeichnungen und Grafiken sowie zahlreichen Plastiken aus Stein und Holz ist noch bis Sonntag, 25. März, zu sehen.

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ungeordnet

historisches Wohnhaus des akademischen Bildhauers Reinhard in Neunkirchen/Saar

Ein Haus mit Geschichte

Nach der Restaurierung des Löwen in Kirkel Limbach arbeiten wir jetzt zum zweiten mal an einem Werk eines bedeutenden historischen Bildhauers in unserer Region:
Das Wohnhaus des akademischen Bildhauers Nikolaus Reinhard ist schon von seiner Geschichte her für uns als Bildhauerei von besonderem Interesse.
1899 ist das eklektizistische Wohnhaus mit der auffallenden ornamentreichen Fassade und dem schönen Ladenlokal entstanden – nein, Es verwundert nicht, dass die Arbeiten am Haus von vielen in Neunkirchen mit Interesse verfolgt werden.

historische Postkarte aus dem Stadtarchiv Neunkirchen

Besitzerwechsel und Umbau in den 80ern

Im Jahr 1983 wurde es von den heutigen Besitzer/innen übernommen und aufgestockt.
Der Zwerchgiebel ging dabei verloren. Die beiden Obelisken und die schöne Eule, die den Giebel ursprünglich bekrönt haben, wurden sicher im Haus verwahrt.

Die Restaurierung

Seit einigen Jahren wird das Haus im Innenbereich liebevoll restauriert. Jetzt kommt ein erster Schritt an der Fassade: Schaufenster und Ladentür werden erneuert. Dabei wird die Tür, bei der es sich noch um das historische Original handelt, von der neunkircher Möbelrestauratorin Kristin Klemm restauriert.