Madonnen-Relief für die Serie ´Unter Tannen´

Sandstein Relief für die saarländische Serie Unter Tannen

„Habt ihr vielleicht eine Madonna in Stein als Relief oder kleine Figur?“
Im Saarland Kennt jeder jeden heißt es, und so ist es kein Zufall, dass der Regisseur unserer saarländischen Lieblingsserie „Unter Tannen“ irgendwann auf uns zu kam, um nach dieser speziellen Requisite zu fragen.

Eine Madonna zu hauen ist für uns immer eine Freude, sind wir doch auf figürliche Bildhauerei spezialisiert. Für unsere neue Serie im Regionalfernsehen zu arbeiten, ist für uns als Filmfans eine Ehre, zumal wir von Serie „Unter Tannen“ von Thomas Scherer durch die Bank weg begeistert sind.

Die Madonna ist aus Kylltaler Sandstein gehauen, also aus regionalem Naturstein aus der Eifel. Der Entwurf blieb uns überlassen, also entschieden wir uns für eine zierliche Madonnen-Figur mit einer Umrandung aus Rosen.
Die äußere Form hat durch die drei Bögen einen klassischen Ausdruck. So passt das Relief gut in die Vorstellung, dass es sich hier um ein antikes Werk eines alten Meisters handelt.
Die Erstausstrahlung der Folge, in der unser Relief ´mitspielt´, ist am Mittwoch, dem 27.Februar 2019 im SR-Fernsehen.
Man kann die Mini-Serie aber auch in der Mediathek anschauen:

https://www.sr-mediathek.de/index.php?seite=7&id=70906

Der Kammmolch im Bexbacher Baurenwald

Das Projekt läuft über die Waldorfschule Bexbach und das von CDU-Politiker Alexander Funk ins Saarland gebrachte Kultur plus unter dem Dach der Kulturstiftung des Bundes mit ihrem Projekt Trafo – Modelle für Kultur im Wandel.

 

Artikel in der Saarbrücker Zeitung – von Thorsten Wolf, 19. Oktober 2017
 
„Niederbexbach. Mit einem Waldklassenzimmer haben ehrenamtliche Helfer jetzt den Gänseweiher bei Niederbexbach aufgewertet. Von Thorsten Wolf

Wer kennt es nicht, das Stichwort „Viele Köche verderben den Brei!“ Gemeint ist natürlich, dass so manches daneben geht, wenn sich gar allzu viele drum kümmern. Doch bekanntermaßen wird jede Regel ja durch eine Ausnahme bestätigt – und die kann man seit gestern ganz offiziell im Niederbexbacher Bauernwald und dort ganz genau am Gänseweiher bestaunen. Dort gibt es unmittelbar am kleinen Gewässer ein Waldklassenzimmer mit einigen Schautafeln zur Flora und Fauna der Region. …“

https://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/homburg/bexbach/kunst-und-kultur-im-bauernwald_aid-6675959

 

Die Formenpark – Geschichte

Die Bildhauerei Formenpark wurde im Jahr 2004 von Astrid Hilt gegründet. Schwerpunkte waren damals schon Restaurierung und Bildhauerei – sowohl im Grabmal-Bereich als auch im künstlerischen Bereich. Ihr Ehemann Ralf Jenewein war zu dieser Zeit bereits selbstständiger Bildhauer und Grafiker. Die Werkstatt in Homburg hatten die beiden seit 2002 gemeinsam in Betrieb.

Im Jahr 2010 hat sich das Ehepaar dazu entschlossen, den Betrieb fortan gemeinsam zu führen. Zwei Jahre später kam der heutige Geselle Sascha Herzog in die Lehre. Er kannte den Betrieb schon seit er 15 war. Immer mal wieder hatte er in Ferienjobs in der Bildhauerei ausgeholfen, und nun, 10 Jahre später, entschied er sich dazu, das Handwerk zu lernen.
Im Sommer 2017 bestand er die Gesellenprüfung als Landesbester. Von September bis November konnte er über ein Austauschprogramm der Handwerkskammer in einem Betrieb in Carrara (Italien) arbeiten.

 

Meyhan, der neue Lehrling, ist im Januar 2017 zum ersten mal mit dem Betrieb in Kontakt gekommen. „Durch das integrative Engagement unserer Bildhauerei sind wir uns sozusagen über den Weg gelaufen“ erzählt die Chefin heute. 

Da Meyhan trotz guter Deutschkenntnisse im Fachunterricht z.T. Unterstützung braucht, hat das Kleinunternehmen nun beschlossen, sich auf neue Wege einzulassen, und die Lehre durch digitales Lernen zu unterstützen.
Zu diesem Zweck soll ein Ausbildungsblog entstehen, an dem auch andere Lehrlinge mit ähnlicher Problematik teilhaben können.