Ausstellungsstücke

Die hier gezeigten Skulpturen können Sie auch online kaufen.

Schreiben Sie uns einfach eine Mail an kunst(at)der-formenpark.de

Ich möchte Ihnen auf dieser Seite einen Einblick in unsere Werke geben, die aktuell zum Verkauf stehen. Einen online-Shop führen wir nicht, und haben das auch nicht geplant. Bildhauerei ist unsere Leidenschaft, und muss sich der Muse fügen. Deshalb wollen wir den Verkauf unserer künstlerischen Arbeiten weiterhin über den persönlichen Kontakt laufen lassen. 
Noch lieber ist es uns, wenn Sie unsere Ausstellungen besuchen, oder wenn Sie (nach Terminvereinbarung) in unserer Werkstatt in Homburg / Saar vorbeischauen.


aus der Serie     Baumquader

Sie finden diese Serie auch auf Instagram unter #formenbaum

Baumquader   
Skulptur aus Belgischem Blaustein       Februar2018
Maße in cm: 7x10x15
Preis: 350,- €

Dieser Baum ist eine der kleinsten Arbeiten, der Serie „Bäume“. Die Dicke des Stammes lässt allerdings auf einen sehr alten Baum schließen.
Die Skulptur ist aus einem typischen belgischen Muschelkalk gearbeitet, aus dem auch einige andere Werke aus dieser Serie entstanden sind.

Baumquader no.3   –  Skulptur aus Hessischem Diabas

Die minimalistische Steinskulptur zeigt eine auf einen Quader reduzierte Baumgruppe. Dadurch wirkt die Skulptur architektonisch.

„Baumquader 3“
Hessisch Diabas
2018
Maße (cm) 10x10x20
Preis 250,- €


Diese Skulptur ist ein Experiment mit dem Quader, in dem der Stein geliefert wurde, mit dem Motiv Baum.
Über den Stein:  Hessisch Diabas ist nicht nur als weiteres regionales Gestein in seiner guten ökologischen Bilanz mit Belgischem Blaustein vergleichbar, es ist auch ein ebenfalls so gutes Bildhauermaterial. Der zähe Stein lässt filigranste Bearbeitung zu, und kann sogar in Schmuck verarbeitet werden. Geologisch sind die beiden Steine allerdings sehr unterschiedlich: Während der Muschelkalk durch Ablagerungen im Meer entstanden ist, ist der Diabas ein vulkanisches Primärgestein. Außer in der Entstehung und der mineralischen Zusammensetzung unterscheiden sie sich auch im Alter voneinander: obwohl der Blaustein mit ca. 360 Millionen Jahren für Muschelkalk recht alt ist, hat Hessisch Diabas nochmals ein paar Jahre mehr vorzuweisen: er wird auf 400 bis 450 Millionen Jahre geschätzt.

Baumgruppe no.2  – Skulptur aus belgischem Muschelkalk

Die Steinskulptur von Astrid Hilt zeigt eine Gruppe von Bäumen und einen Waldweg
Baumgruppe
Belgisch Granit
2018

20x8x26
Preis: 1200,- €

Ein Weg, der sich durch Bäume hindurch in den Wald bahnt. Das war jedenfalls die Idee, die diese Arbeit inspiriert hat. Alles weitere bleibt der/dem Betrachtenden überlassen. 
Das Material ist auch hier der oben beschriebene Belgischer Blaustein. Es gibt bei diesem Stück eine außergewöhnliche Versteinerung, die an eine Bienenwabe erinnert – nun Bienen gab es zu dieser Zeit wirklich noch nicht – sie sind mit den Blühpflanzen erst im Jura-Zeitalter entstanden. Durch Recherchen konnten wir herausfinden, dass diese Versteinerung von einer Koralle kommt namens Michelinia Favosa
 

 Diese Skulpturen wurden in Hilts Ausstellung „Spannung und Harmonie“ ausgestellt.

Kunst-Symposium in Marokko

von Astrid Hilt

Was für eine Aufregung: In der ersten Januarwoche bin ich eingeladen zu einem internationalen Kunstsymposium in Safi, Marokko.
Ich kann es noch gar nicht richtig glauben.
Das Programm hört sich unglaublich an: So richtig gearbeitet wird nur an zwei Tagen, was natürlich für mich entsprechende Planung erfordert. Die übrige Zeit ist, um in Kontakt zu kommen – mit dem Verein, den Menschen vor Ort, der Kultur und vor allem mit den anderen Kunstschaffenden.


Aus dem Saarland werden wir zu dritt dabei sein:
Der Tänzer Mohammed Ali Deep aus Saarbrücken ist bei dem spartenübergreifenden Treffen auch geladen. Er hat auch den Kontakt gemacht.

Inzwischen habe ich die Entwurfsskizze für meine Bildhauer-Arbeit fast fertig. Das Material bestelle ich heute oder morgen.
Ich zeige euch hier mal die Zeichnung der Krone:

Entwurfszeichnung für Sandstein-Relief
Entwurfskizze für ein Relief in Sandstein, das beim Kunst-Symposium in Marokko gehauen wird

In meiner Arbeit verbinde ich das Thema Baum mit der marokkanischen Ornamentik

Gegenstand des Symposiums ist das Zusammentreffen der Kulturen – also genau das Thema, dass mich seit Jahren begleitet.
Mit dem Relief in Sandstein lehne ich im Blattwerk sowohl an die gotische Bildhauerkunst an. Die Struktur bildet aber das Stern-Ornament, das in Marokko die Grundlage der meisten klassischen Ornamente bildet.
Es wird in der Arbeit auch deutlich, dass unsere Gotik in Europa durch den Austausch mit der marokkanischen Kultur entwickelt wurde.
Für unsere Reise habe ich eine kleine Webseite eingerichtet, auf der wir unsere Erlebnisse veröffentlichen werden: 

https://sites.google.com/view/light-cultures/startseite

Von Kunst und Biergeschichte

Kunst am Beckerturm St. Ingbert

Zum 12. Mal luden die Sankt Ingberter Turmkünstler*innen zur Ausstellung im bzw. am Turm der ehemaligen Becker-Bier Brauerei ein. In diesem Jahr durfte ich als Gastkünstlerin mit ausstellen – zusammen mit den beiden Maler*innen Dieter List und Katja Hess, die beide auf dem Bliesgau tätig sind.

Der Beckerturm, zurecht Wahrzeichen der Stadt Dt. Ingbert, wurde 1925 bis 1931 nach den Plänen Hans Herkommers erbaut.
Schon in der Vorbereitung zur Ausstellung war mir klar: Das hier hat Potential! Allein das Gebäude ist schon sehenswert. Von Außen ist ist es imposant, Innen ein Erlebnis. Im Rahmen der Ausstellungen kann man sich neben eigenen Erkundungstouren vom Brauerei-Original Norbert Dettweiler in die Turmgeheimnisse einweihen lassen.
 
 

Der Spinnenraum

Wir drei hübschen – also Katja, Dieter und ich – wurden in den Spinnenraum ´gesteckt´ – ein Raum, der nicht nur bei uns spontan die Frage aufgeworfen hatte – “Äääähm – was ist denn DAS?!”
 
Gelegen im Stockwerk 3 1/2 wirkt die Tür eher unscheinbar. Man vermutet eher eine Abstellkammer als einen ernstzunehmenden Teil eines Industriegebäudes. Öffnet man sie, sieht man sich aber auf einer Empore mit Blick auf eine Konstruktion aus großen, diagonal zur Mitte der Decke angeordneten Rohren, die offensichtlich einst einem praktischen Zwecke dienten.
 

Das Räumchen über dem Spinnenraum wurde kurzerhand von meiner Tochter zum Chill-Loft gemacht.

 
Dazu gibt es sowas wie eine Hühnerleiter, die in einen kleinen, lichtdurchfluteten Raum führt, der diesen Teil des Turms sozusagen bekrönt. Darin zu finden ist ein wie ein Ufo aussehendes Ding, das die Decke durchdringt, und an dessen Unterseite die Rohre befestigt sind. Norbert, der mehrere Jahrzehnte in der Brauerei gearbeitet hatte, weiß über die technische Funktion der Konstruktion: Hier wurde das Malz in die verschiedenen Silos der Brauerei verteilt, in denen dann die Zutaten für die unterschiedlichen Biere gemischt wurden, bevor sie in die Kessel kamen. Soweit so gut – für UNS stellte sich die Herausforderung, wie wir das ganze so einrichten, dass a) unsere Kunst von der Konstruktion nicht verschlungen wurden, und b) die Leute beim Blick in den Raum ausreichend Anlass fanden, den gar nicht so leichten Weg über die Treppe zu unseren Arbeiten zu auf sich zu nehmen. Ich für meinen Teil hatte noch dazu ein paar Kilos zu bewegen, aber dabei haben mir mein Mann und unsere Mitarbeiter super geholfen.

Die Vernissage

Am Samstag dem 25. August war dann die Eröffnung der Ausstellung. Begleitet durch den Saxophonisten Thomas Teichfischer hatten sowohl die ausstellenden Kunstschaffenden das Wort, als auch der der Hausherr Stefan Braun und der saarländische Umweltminister Reinhold Jost, Schirmherr der Veranstaltung.
 

Die Ausstellung

Über 6 Stockwerke verteilt gab es so einiges zu entdecken. Grafiken, hochkarätige Malerei, Skulpturen und Plastiken, Fotografie, aber auch meisterliche Möbelrestaurierung sowie verschiedene Arbeiten aus dem kunsthandwerklichen Bereich – das abwechslungsreiche Angebot lies in jedem der Räume seine ganz spezielle Atmosphäre entwickeln.
Astrid Woll-Herrmann, Malerin und Initiatorin der Gruppe der „Turmkünstler“, hat zusammen mit Vanessa Hambach, ebenfalls Malerin und Turmkünstlerin, und den witzigen Plastiken aus Raku der Saarbrücker Künstlerin Karin Klein den Raum schräg gegenüber von uns bespielt. Wie die meist großformatigen Bilder diesen Raum veränderten ging unter die Haut.
Den untersten Raum haben seit einigen Jahren die versierten Freizeitkünstler*innen mit ihrer Specksteingruppe bevölkert. In ihrem fein herausgeputzten Atelier zeigten sie ihre Werke unter den außer Betrieb genommenen enormen Braukesseln.
12 Ausstellerinnen und Aussteller sind alleine schon in der Gruppe der Turmkünstler. Dazu kommen 12 Kunstschaffende, die als Gäste mit ausstellen durften. 
Zur Finissage bespielte Gaby Klees mit einer Vorführung mit Trommeln, Staabrasseln,  Gesang und Großpuppen im nostalgisch anmutenden Sudkesselraum den Abschluss.

Dann strömten die Besucherscharen in die Ausstellung. Na ja, ganz so dramatisch war es nicht. In dem Gebäude kann man sich ja durchaus ganz angenehm verteilen – so als Masse Und so kam es, dass es schon bei der Vernissage Freiraum für intensive Gespräche gab, was sonst im Trubel der Eröffnung häufig etwas zu kurz kommt.
 
 
Die Ausstellung
Über 6 Stockwerke verteilt gab es so einiges zu entdecken. Grafiken, hochkarätige Malerei, Skulpturen und Plastiken, Fotografie, aber auch meisterliche Möbelrestaurierung sowie verschiedene Arbeiten aus dem kunsthandwerklichen Bereich – das abwechslungsreiche Angebot lies in jedem der Räume seine ganz spezielle Atmosphäre entwickeln.
Astrid Woll-Herrmann, Malerin und Initiatorin der Gruppe der „Turmkünstler“, hat zusammen mit Vanessa Hambach, ebenfalls Malerin und Turmkünstlerin, und den witzigen Plastiken aus Raku der Saarbrücker Künstlerin Karin Klein den Raum schräg gegenüber von uns bespielt. Wie die meist großformatigen Bilder diesen Raum veränderten ging unter die Haut.
Den untersten Raum haben seit einigen Jahren die versierten Freizeitkünstler*innen mit ihrer Specksteingruppe bevölkert. In ihrem fein herausgeputzten Atelier zeigten sie ihre Werke unter den außer Betrieb genommenen enormen Braukesseln.
12 Ausstellerinnen und Aussteller sind alleine schon in der Gruppe der Turmkünstler. Dazu kommen 12 Kunstschaffende, die als Gäste mit ausstellen durften.
Zur Finissage bespielte Gaby Klees mit einer Vorführung mit Trommeln, Staabrasseln, Gesang und Großpuppen im nostalgisch anmutenden Sudkesselraum den Abschluss.
 
 

Skulpturen von Astrid Hilt

Bilder mit Rost – Katja Heß
 

Drei Sicht nennt Dieter List seine Bilderserie. Im Vorbeigehen entsteht ein interessantes Farbenspiel.
 
 
 
 
 

Astrid Hilt – „Karpfen“ – Eifel-Sandstein (im Formenpark-Shop erhältlich)
 
Blick in den Nachbarraum – Turmkünstlerin Astrid Woll-Herrmann

Astrid Woll-Herrmann in ihrem Ausstellungsraum