I. Reisebericht – Safi

I. Reisebericht – Safi

(Titelfoto: Idris Laaziz)

Mein Name ist Astrid Hilt, ich bin Bildhauerin aus dem Saarland

Anfang dieses Jahres (also 2019) konnte ich bei einem Kunstsymposium in Safi/Marokko, teilnehmen.

Safi ist von der Einwohnerzahl mit Bonn vergleichbar, liegt allerdings direkt am Atlantischen Ozean westlich von Marrakesh.

Kunstsymposium LICHTKULTUREN 
2. bis 8. Januar, Safi (Marokko)

Thema des Symposiums war das Zusammentreffen von Künstlerinnen und Künstlern aus verschiedenen Nationen und Kulturen zum Kennenlernen und künstlerischen Austausch.  

Ca. 35 Künstlerinnen und Künstler haben daran teilgenommen. Ich war die einzige Bildhauerin. Ein Filmemacher und ein Fotograf Vorort, eine Modedesignerin stellte ihre Arbeiten vor, eine marokkanische Folklore-Band begleitete die Veranstaltung, und eine Tanzgruppe übte eine Choreographie ein, die auf der Finissage gezeigt wurde. Alle anderen beschäftigen sich vorwiegend mit Malerei. Mein Name ist Astrid Hilt, ich bin Steinbildhauerin aus dem Saarland, und mache diese Seite, um meine Eindrücke von der Marokkoreise und die Begegnungen mit der Kunst und den Menschen dort zu zeigen. 

Vorweg möchte ich betonen, dass

die Reise unglaublich wertvoll für mich war – Das Symposium an sich kann ich allerdings nicht empfehlen. Die Veranstaltung war sehr schlecht organisiert, und wenn es auch die Teilnehmer*innen selbst nicht getroffen hat, war es doch ein sehr schlechter Beigeschmack, dass die Helferinnen und Helfer allesamt von der Veranstalterin um ihren verdienten Lohn geprellt wurden.  (Nicht zuletzt, um deren Arbeit wertzuschätzen, werde ich sie auf dieser Seite noch explizit vorstellen.)
Abgesehen davon hatte ich auf dieser Reise unglaublich schöne Erlebnisse. Dieses Land und die Menschen haben einen Platz in meinem Herzen.

Wenn Sie durch meinen Bericht neugierig werden auf Marokkos Kunstszene, besuchen Sie eines der beeindruckenden Festivals. Wie zum Beispiel das Festival im Tal der Rosen.

Vorbereitung

Im Oktober letzten Jahres war es, als ich überraschend zu dem Symposium eingeladen wurde. Die Einladung bekam ich durch die Empfehlung eines palästinensischen Bekannten.

Schon in der Vorbereitung auf die Reise zeigte sich die schwierigste Herausforderung: konkrete Absprachen waren nicht wirklich möglich, und hätte unser arabischer Freund nicht so die Nerven behalten, wäre ich ganz bestimmt nicht zu dem Symposium gefahren (und hätte damit ganz schön was verpasst.)
Nach einigen Telefonaten über den Facebook-Messenger hatte ich den Eindruck, dass die Veranstalterin mit viel Elan aber relativ talentfrei im Organisieren an der Sache arbeitet. Dieser Eindruck hat sich dann Vorort bestätigt.  Für die Kunst war das natürlich hinderlich – die Bildhauerei ist da etwas eigen – um Land und Leute kennenzulernen war das allerdings kein Nachteil.

So kam es also, dass ich mich auf dieser kulturell-künstlerischen Reise eingelassen habe – etwas zwischen Dienstreise und Exkursion, was es sicher am wenigsten trifft, war „Urlaub“ – weshalb das so war, werde ich in meinen Erzählungen beschreiben.


Notizen von der Vorbereitung

Auch wenn man kleine Steine raussucht: eine Flugreise ins nichteuropäische Ausland mit Skulpturen und Werkzeug zu planen, ist schon fast Ingenieurarbeit. Was man außer Gewicht und Polsterung dabei nicht vergessen sollte: an jedem Zoll ruft man natürlich „HALLO HIER“, wenn man mit 40 Kilo Steinen in seltsamen Formen verreist. Alles in Kartons zu verpacken war zum Schutz für die Kunst gut gemeint, zur Kontrolle beim Zoll aber doch unpraktisch. Auf der Heimreise hatte ich die Skulpturen dann mit der schönen handgewebten Decke umwickelt, die ich in der Medina von Safi erbeutet hatte. Das war einfacher zu entpacken. Für das nächste Mal weiß ich besser, wie meine Steinskulpturen nach Marokko bringen werde:
Ich schicke sie mit der Post ?.

Koffer suchen

Wir fliegen mit einer Billigfluggesellschaft. Die Entscheidung ist nicht in erster Linie wegen des Geldes, sondern wegen den Flugterminen. Mit den anderen müssten wir morgens um 4 von zu Hause los.

Die Fluggesellschaft hat aber besondere Masse fürs Handgepäck. Unsere kleinen Handgepäckkoffer sind dafür zu groß.
Jetzt müssen wir erstmal schauen, ob wir genügend Taschen und so ein Zeug haben, in denen wir unsere Sachen unterbringen können …

Ein erster Bericht, der auf dem Heimflug entstanden ist

‚Wann geht dein Flug?‘ 

‚Um 7 Uhr morgen Abend‘ antwortete ich, und hätte mir am liebsten gleich auf die Zunge gebissen, weil ich versehentlich die Wahrheit gesagt hatte.

Eigentlich wollte ich halb 6 sagen, damit ich bei Zeiten am Flughafen bin.

Das passiert mir nie wieder.

Vorgesehen war, dass um 18:45h das Gate schließt.

Was soll ich sagen: 

Um 18:41h passierte ich den Zoll.

Ich war nicht ganz die letzte Passagierin an Bord. 

Der Flughafen in Marrakesh ist m.E. der schönste der Welt.
Aber die Beschilderung zu finden, und freie Toiletten, ist gar nicht mal so einfach.
Marokko jetzt wieder aus dem Flugzeug zu sehen

löst eine Reihe unterschiedlicher Gefühle aus. Ein bisschen habe ich mich verliebt in das Land und in einige der Menschen, die ich auf meiner Reise kennengelernt habe.
Andererseits freue ich mich wieder auf die Ruhe, das nachts schlafen, darauf meinen Tagesablauf selbst zu bestimmen, die Unabhängigkeit und auf meinen Liebsten, der mich heute Nacht am Flughafen abholen wird. Pünktlich, wie ich ihn kenne. Nicht erst zwei Stunden später.Ich freue mich auch, heute Nacht nichts mehr essen zu müssen und auf unser nicht gechlortes Leitungswasser.
Der Gedanke an zu Hause erfüllt mich mit Ruhe und Geborgenheit, was die Erinnerung an das Leben, in den vergangenen zwei Wochen – unglaublich, dass es wirklich nur zwei waren – um einiges erleichtert.

Worte dafür zu finden, ist gar nicht einfach:

Die Dinge sind anders in Marokko, und gleichzeitig genau wie bei uns, und wie überall.
Vielleicht trifft es das Wort ‚Proportionen’ um den wirklichen Unterschied zu fassen.
So, wie sich Safis Ozeanküste vom Ufer des Bodensees unterscheidet: es gibt da kein besser und kein schlechter. Es gibt ein Anders. Und ein Gleich.

Blick aus dem Flugzeug auf Marrakesh

Tradition und Moderne

Für mich ist der Flughafen in Marrakesch bezeichnend für das ganze Land. der erste Eindruck war schlichtweg überwältigend: wie sich auf der orangeroten Erde plötzlich eine Großstadt abzeichnet – in denselben Farbtönen wie die Erde dort hat…
Dann dieses krass schöne Gebäude des Flughafens – in dem sich überall die geometrischen Formen der marokkanischen Ornamente wiederfinden, mit denen ich mich seit fast 2 Monaten beschäftigt hatten. Beim Entwurf für die Reliefplatte, die ich für das Symposium geplant hatte.

Spaziergang durch Medina

Der erste Eindruck

Angeblich soll er ja nicht trügen, der erste Eindruck. Und ich würde glatt behaupten, dass das auch diesmal auf ihn Verlass war.

Der zweite Eindruck steht bekanntlich auf einem anderen Blatt.

Außer der unglaublichen Ornamentik, die mich während des Aufenthalts ständig begleitet, und bis zum letzten Moment begeistert hat, fiel mir auf, wie unglaublich sauber und gepflegt der Flughafen war. Der Eindruck von der Sauberkeit hielt sich auch noch auf der Fahrt nach Safi eine Weile. In dem Schnellimbiss-Restaurant, in dem wir dann was gegessen hatten, kam dann der erste Kulturschock: Noch niemals war ich in einem so schmuddeligen Restaurant! Die Einheimischen hatten sich offensichtlich nicht daran gestört, und ich hatte verdammt Hunger, also habe ich die gegrillten Hackdinger probiert – Und dann konnte ich fast nicht genug davon haben.

Das, meine Lieben, waren die verdammt besten Hackteile, die ich jemals gegessen hatte!

Nachts um eins kamen wir in Safi bei der Veranstalterin an. Ich war etwas verwirrt, weil ich eigentlich dachte, dass ich direkt ins Hotel gebracht werden würde. Auch, dass man mit dem Essen auf uns wartete, ist vorher nicht gesagt worden. Für uns gab es also zweimal Abendessen. Absprachen stehen in Marokko irgendwie nicht so im Zentrum der Aufmerksamkeit.

Zwischen Stress und Müßiggang

Die ersten Tage waren durchwachsen mit unglaublich langwierigem Zusammensitzen und Nichtstun. 
Irgendwie kam es mir vor, als würde ich 3/4 der Zeit, in der ich eigentlich andere Dinge geplant hatte, damit verbringen, auf irgendwas zu warten. Und mit Essen. Ständig gab es irgendwelche Malzeiten, an denen man teilnehmen musste, weil nämlich erst anschließend irgendwas passieren sollte, wodurch es dann weiter geht. Oder vielleicht doch erst am nächsten Tag.

Durch die kollektive Langeweile lernten wir uns überraschend schnell kennen, und schon am ersten Abend hatte ich das Gefühl, von Marokko erstaunlich viel verstanden zu haben. 

Dieses Gefühl habe ich auch jetzt beim Heimflug, während sich unter mir mit einem immer engmaschiger werdenden Lichternetz überzogen, mein Heimatkontinent aus der Nacht schält.

Die Zeit, die durch das Warten verloren ging, fehlte natürlich an anderen Stellen: Es konnte ja nichts wirklich geklärt werden, was alles noch komplizierter machte. Also musste ich die Besorgungen delegieren, für Dinge, die ich unbedingt gebraucht hätte, um die Reliefplatte wie geplant während des Symposiums zu hauen. Und schließlich fehlte mir auch die Möglichkeit, zu überprüfen, ob die Sachen auch wirklich alle da waren.
Und es klappte natürlich überhaupt nicht.

on regarde l´ocean …

Eigentlich war mir das vorher schon klar gewesen. ‚Das do hann ich kommen gesinn‘ sagen wir im Saarland.‘ Ich hatte schließlich schon Wochen vorher alles bestellt, und die feste Zusage bekommen, dass alles Vorort sei. Als ich dann in Marokko gefragt wurde, welches Material ich denn haben möchte -den Stein hatte ich natürlich als erstes bestellt- war mir klar, dass ich mir den Stress mit der genauen Planung der Platte nicht hätte machen brauchen. Schließlich gab dann irgendwelche Steine, von denen ich mir dann was aussuchen konnte. 
Und von dem bestellten Werkzeug gab es statt einem Hammer, einen Meißel.

Normalerweise wäre das ein guter Grund gewesen, auszuflippen, aber der Meißel war wirklich so liebevoll in ein Plastiktütchen gewickelt, dass ich beschloss, meinen Plan über Bord zu werfen, und mit dem Werkzeug zu arbeiten, dass ich mir im Flugzeug mitgebracht hatte.

Die Musik-Kapelle, zu der die beiden Herren im Hintergrund gehören, hat uns die ganze Zeit begleitet – entweder mit Musik, oder wie hier als interessierte Zuschauer

Wie gesagt: anders halt.

Für die Kunst hatten wir eh nur zwei Tage Zeit, für Bildhauerei ein bisschen knapp. Bei mir kam dann noch dazu, dass mein Tisch erst später kam. Es wurde dann Mittag, bis ich endlich anfangen konnte zu hauen.
Durch die geänderten Voraussetzungen blieben mir genau zwei Möglichkeiten: das Projekt an den Nagel hängen, und ans Meer fahren, oder komplett den Plan aufzugeben, und mich auf das einzulassen, was hier eben ist.

Sie hatten mir ein paar Schieferplatten gebracht und einen Quader aus dem örtlichen Kalksandstein – altes Baumaterial, und ein Traum für eine schnelle Skulptur zwischendurch. Allerdings passte der Quader so gar nicht zu der Idee des Baum-Reliefs, auf das ich mich vorbereitet hatte. Eine der Schieferplatten aber erinnerte schon durch Außenform und Oberfläche an einen Baum. Ich hatte vorsichtshalber mein Handwerkzeug eingepackt, sodass ich, wenn alle Stricke reißen, mit dem arbeiten konnte, was da war. Wie gesagt: ich hätte es kommen sehen, und hatte mich gerüstet.

Eigentlich interessiere ich mich seit Jahren für Schiefer, und fragte mich, ob man es nicht auch als Bildhauermaterial nehmen kann. Üblich ist es dafür nicht.

Spontan entschied ich mich für ein Mantra, dass mir als Alternative zum Nervenzusammenbruch taugte: Ich sagte mir immer wieder: „Ich bin auf sowas vorbereitet, ich bin auf sowas vorbereitet, ich bin auf…“ (Ich hatte echt gut geplant, da bin ich heute noch stolz drauf.)

Das vermisse ich hier:
Die Lachmöwen und die Ampeln mit Sekundenanzeige!

Arbeitsmodus

Und so zeichnete ich die geometrisch-ornamentale Struktur auf, die ich auch in meinen Entwürfen aufgenommen hatte, leitete den Stamm daraus ab, und entwickelte die Proportionen:
Die Idee war es, eine Gratwanderung zu wagen zwischen der traditionellen marokkanischen Ornamentik, und meinem Baummotiv, mit dem ich mich seit zwei Jahren in meinen Skulpturen beschäftige. Der Schiefer stellte sich als ideales Material heraus. Ich tauchte ganz in die Arbeit ein, und wurde richtig kratzbürstig zu allen, die mich davon abbringen wollten.
Irgendwann merkte ich, wie meine Entschiedenheit das Filmteam beeindruckte – was mir ehrlich gesagt ziemlich schmeichelte. Ich konnte die beiden richtig gut leiden. Ihre ruhige, professionelle Arbeitsweise war mir inzwischen zu einem Anker geworden in den Strömungen des arabischen Durcheinanders um mich herrum.

Filmemacher Ismael und
Houcine, Maler und künstlerischer Leiter auf dem Festival im Tal der Rosen

Landeanflug 

Nach einem holprigen aber durch und durch inspirierenden Symposium wurde ich am Schluss meines Aufenthaltes dann auch noch Zeugin eines – ok, Verbrechen ist ein großes Wort dafür – aber eine fiese Gaunerei war es allemal: Es stellte sich heraus, dass unsere Teilnehmerbeiträge unterschlagen worden sind. Alle Helferinnen und Helfer, sowie die Küche und die Autovermieterin sind um ihr Geld geprellt worden. Die Frau, die dafür verantwortlich war, gab dazu noch eine große Drama-Vorstellung ab, mit Sich-fallen-lassen und Gekreische. Der Auslöser für das Theater war, dass die zwar wütende, aber doch zierliche Autovermieterin sie im Vorbeigehen gestreift hatte… Auch wenn es mich selbst nicht betrogen wurde, stinksauer bin ich wegen der Aktion trotzdem.

Anders – aber auch anders als man sich es vorstellt…

Abgesehen von meiner Wut und meinem Mitgefühl mit den Geschädigten, war es allerdings interessant zu sehen, wie sich die Leute verhalten haben: die Männer haben sich alle vollkommen zurückgehalten.

Sie standen zwar vor der Tür, und immer wieder waren aus dem Haus Diskussionen zu hören, dabei hörte man aber vor allem das theatralische Zetern der Ganovin. Die Autovermieterin war es, die der anderen die „Leviten“ las. Als Chefin eines funktionierenden Betriebes hatte sie auch die entsprechende Souveränität. Unterm Strich hatten diese Leute aber alle keine Chance. Die einen sind durch die Bank vor der Veranstalterin auf den Leim gegangen, auf ihre Versprechen hereingefallen. Die Autovermietung hatte einen ungedeckten Scheck bekommen – die Frau raubte Zeit und Aufmerksamkeit, soviel sie nur irgendwie konnte, und als man mit Worten nicht mehr weiter kommen konnte, tief man schließlich die Polizei – das war jetzt auch interessant: der Polizist kam, nahm die Sache auf, sprach auch mit der Verursacherin, und kühlte die Situation runter. Schließlich gingen alle nach Hause.

Das Flugzeug schraubt sich gekonnt durch die Wolken zurück auf den Hunsrücker Boden. Applaus – wir sind wieder zurück…

Oh leck – da liegt Schnee!

Ich freue mich auf meinen Liebsten!

Eindrücke aus Safi – die Stadt ist laut und stinkig, und unfassbar schön

Ich bin Gründerin und eine der beiden Geschäftsführer*innen der Bildhauerei Formenpark. Seit 2001 habe ich den Meisterbrief im Steinmetz und Steinbildhauerhandwerk. Außerdem bin ich freischaffende Künstlerin, und stelle seit 2001 aus.

11 thoughts on “I. Reisebericht – Safi

  1. Meine liebe Astrid,der Filterkaffee-gesegelter ohne Emission!!!-läuft grade durch und duftet schon und lockt,und dazu dein Bericht.Wie gut hab ichs,vielen Dank!Du hast nicht allein Bildhauertalent,schön!!!Geschäftsidee oder Perspektive fürs Alter….ja da denk ich eher als du dran,mit Grund?bin gespannt,wies weitergeht.lgAndrea

      1. ja liebe Astrid, mit Ralf, bisschen „Weltretten“, Solawi….Ihr wisst schon, da müssen wir uns bzgl. Öffentlichkeitsarbeit was einfallen lassen….Schaufenster bei uns wartet!
        lG Andrea

        1. Da müssen wir mal schauen. Inzwischen sind wir schon wieder dran, die Ausstellung im März vorzubereiten. Solawi müssen wir dann irgendwie dazumischen wursteln 🙂

  2. Oh Leck da liegt Schnee. So werde ich heute Nacht auch sagen wen ich in Frankfurt Hahn lande und eine Polo-Klasse auf mich wartet, mich durch die verschneite Eifel nach Hause zu bringen. Wo ich jetzt bin scheint die Sonne. Gleisend, ungewohnt und warm trotz der teils eiskalten Winde von den ebenfalls schneebedeckten Bergen.
    Es ist wunderschön in der Ferne – aber man freut sich auf die gewohnte Ordnung zu Hause. Genau so ergeht es mir auch immer wieder. Und dann schöre ich mir Dinge – die nie eintreffen.

    1. Ich bin mittlerweile ja schon eine Weile zu Hause, und ohne diesen Blog würde ich jetzt langsam alles vergessen.
      Ich liebe es, die Erinnerungen immer wieder hoch zu holen, die Fotos durchzuschauen und Worte zu suchen für das, was ich da erlebt habe 🙂

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.