FAQ Sockelrestaurierung bei Altbauten

“Machen Sie dann später noch was drauf, um den Stein zu schützen?” 


– Wenn es irgendwie gehr, lassen wir Sandsteinsockel so unbehandelt wie möglich.
Das ist nicht nur eine Frage der Optik: Der rohe Sandstein ist so ziemlich beste Material, den man sich für den Sockelbereich wünschen kann: Nimmt er doch Feuchtigkeit auf, und gibt sie nach außen ab.

Bei starker Feuchtigkeitsbelastung kann es zu Algen- und Moosbewuchs oder zu Ausblühungen kommen. Im Winter beseht Gefahr, dass Frostsprengung den Stein beschädigt. Der richtige Weg ist dann, der Feuchtigkeit entgegen zu wirken. Etwa durch eine passende Entwässerung. Wichtig ist es auch, einen Fugenmörtel zu wählen, der wasserdurchlässig ist. Wir verarbeiten meistens Kalk-Trass-Mörtel.
Ist der Sockel mit einer Wassersperre wie Zementputz überzogen, kann das Entfernen wahre Wunder bewirken: Feuchtigkeit, die durch die Kapillarwirkung vielleicht bis in die Wohnräume zieht, kann dann abtrocknen. Wir hatten schon Kundschaft, die sich dadurch eine Drainage sparen konnten.

Tipp: kalkulieren Sie bei starker Durchnässung des Sockels genügend Zeit ein, in der Sie die Fugen offen lassen. Es kann manchmal mehrere Monate dauern, bis das Mauerwerk getrocknet ist. Offene Fugen unterstützen dabei.

„Der Stein unterm Putz ist bestimmt viel zu kaputt, um wieder schön zu machen“

– Um festzustellen, wie der Sockel unter dem Putz aussieht, legen wir in der Regel eine Musterfläche an. Genau weiß man natürlich erst was Sache ist, wenn der gesamte Putz entfernt ist. Aber den ungefähren Zustand kann man meisten schon vorher abschätzen.



Kunst-Symposium in Marokko

von Astrid Hilt

Was für eine Aufregung: In der ersten Januarwoche bin ich eingeladen zu einem internationalen Kunstsymposium in Safi, Marokko.
Ich kann es noch gar nicht richtig glauben.
Das Programm hört sich unglaublich an: So richtig gearbeitet wird nur an zwei Tagen, was natürlich für mich entsprechende Planung erfordert. Die übrige Zeit ist, um in Kontakt zu kommen – mit dem Verein, den Menschen vor Ort, der Kultur und vor allem mit den anderen Kunstschaffenden.


Aus dem Saarland werden wir zu dritt dabei sein:
Der Tänzer Mohammed Ali Deep aus Saarbrücken ist bei dem spartenübergreifenden Treffen auch geladen. Er hat auch den Kontakt gemacht.

Inzwischen habe ich die Entwurfsskizze für meine Bildhauer-Arbeit fast fertig. Das Material bestelle ich heute oder morgen.
Ich zeige euch hier mal die Zeichnung der Krone:

Entwurfszeichnung für Sandstein-Relief
Entwurfskizze für ein Relief in Sandstein, das beim Kunst-Symposium in Marokko gehauen wird

In meiner Arbeit verbinde ich das Thema Baum mit der marokkanischen Ornamentik

Gegenstand des Symposiums ist das Zusammentreffen der Kulturen – also genau das Thema, dass mich seit Jahren begleitet.
Mit dem Relief in Sandstein lehne ich im Blattwerk sowohl an die gotische Bildhauerkunst an. Die Struktur bildet aber das Stern-Ornament, das in Marokko die Grundlage der meisten klassischen Ornamente bildet.
Es wird in der Arbeit auch deutlich, dass unsere Gotik in Europa durch den Austausch mit der marokkanischen Kultur entwickelt wurde.
Für unsere Reise habe ich eine kleine Webseite eingerichtet, auf der wir unsere Erlebnisse veröffentlichen werden: 

https://sites.google.com/view/light-cultures/startseite

das persönliche Grabmal – ein Schritt Trauerarbeit

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Persönliche Grabmale machen die Grabstätte zu einem Ort der Erinnerung. In unserer Gestalten beziehen wir ihre Wünsche und Ideen selbstverständlich mit ein.
Lassen Sie sich die Zeit für die Gestaltung. Je mehr Sie selbst es zulassen, dass sie sich auf dieses letzte Geschenk für den Menschen einlassen, der gegangen ist, um so mehr wird Sie der Ort in Ihrer Trauer helfen.

Schauen Sie sich eine Auswahl der Grabsteine an, die in der Bildhauerei Formenpark entworfen und gefertigt wurden:
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